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Das Entladen von Akkus

Will man seine Akkus mit maximaler Kapazität mit auf den Flugplatz nehmen, dann müssen sie vorher vollständig entladen und dann wieder geladen werden.
Wenn man seine Akkupacks selbst lötet, kann man sich das ganze etwas erleichtern und dabei die Akkus schonen. Dazu lötet man parallel zu jeder Akkuzelle einen Widerstand von 56 Ohm, 0,25 Watt (handelsüblicher Pfennigartikel), den man in einen Isolierschlauch schiebt. Bei Nichtbenutzung werden dadurch die einzelnen Zellen gleichmäßig entladen. Es besteht keine Gefahr dass die Zellen umgepolt werden, da jede ihren eigenen Entladestromkreis hat. Bei längerer Nichtbenutzung wird der Akku dadurch wieder formatiert und behält seine volle Kapazität.
Die Entladung durch die Widerstände spielt im normalen Betrieb keine Rolle, da es Tage dauert, bis der Akku entladen ist. Nur bei sehr kleinen Akkupacks unter 500 mAh sollte man den Widerstand auf 100 Ohm erhöhen!

Einbautips für GFK-Radverkleidungen

Wem ist es noch nicht passiert das nach einer etwas härteren Landung die schönen frisch lackierten Radverkleidungen vom Fahrwerk abgerissen sind. Hier nun ein Tip wie man dies vermeiden kann.

  1. In Höhe der Achsposition schneidet man einen U-förmigen Ausschnitt aus der Radverkleidung.
  2. Radachse am Fahrwerk befestigen
  3. Das Rad ist dann zu positionieren und mit Stoppmuttern zu sichern
  4. Radverkleidung im Bereich des Fahrwerkes aufrauen. Das Verkleben erfolgt mit Silikon am Fahrwerk. Während der Trocknungsphase ist die Radverkleidung zu sichern.
  5.  Zusätzliche Stabilität wird erreicht wenn man die Achse so lang lässt, so das diese gerade an die Innenseite der Radverkleidung stößt. Hier die Achse entweder mit 5min Epoxydharz oder Silikon fixieren.

Mit dieser elastischen Befestigung können die Radverkleidungen auch bei rauen Landungen   immer etwas nachgeben. Die Verklebung ist allerdings in regelmäßigen Abständen auf Risse  und Ablösungen zu überprüfen. Ansonsten kann es passieren das man die Radverkleidungen verlieren kann.

 

Rutschfestes Lineal

Oft passiert es bei dem Versuch, gerade Balsastreifen zu schneiden, dass das Stahllineal wegrutscht.
Die Abhilfe ist einfach: Man klebt einfach einige Streifen dünnen Sandpapiers auf die Unterseite des Lineals, und das Balsamesser wird nicht mehr der Faserrichtung des Holzes nachlaufen wollen.

Das Sichern von Scharnieren

Es ist ja ein altes Problem, wie sichere ich meine Scharniere gegen unbeabsichtigtes Herausreißen aus der Flosse oder aus dem Ruder:
Zum einen muss das Scharnier bombenfest verankert sein, zum anderen soll man später von der Verankerung möglichst nichts sehen und allein das Verkleben ohne Sicherung ist ziemlich gewagt. Die meisten Modelle werden heute mit Bespannfolie bebügelt und verziert, da man mit ihr eine gute Oberfläche in relativ wenig Zeit erzielen kann. Das Anbauen der fertig gebügelten Ruder an die Flossen ist einer der letzten Arbeitsschritte, den ich wie folgt durchführe:
Nachdem die Scharniere eingepasst worden sind, werden sie mit 5 - Minuten - Epoxy beidseitig verleimt. Nach dem Aushärten nimmt man sich aus Mutterns Nähkorb die Stecknadeldose und kneift die Spitzen in einer Länge von etwa 15 mm ab. Nun nimmt man am besten eine Kombizange, packt eine der Spitzen und stößt sie vorsichtig durch die Folie in das Holz, durch das Scharnier, bis kurz bevor sie auf der anderen Seite wieder auszutreten droht (bei starken Kunststoffscharnieren kann man die Spitzen vorher zum Glühen bringen, um sie leichter durchstoßen zu können). Dann zieht man sie etwa 2 nun
wieder raus, schneidet sie mit einem Seitenschneider 2 mm oberhalb des Bauteils ab und versenkt sie komplett mit einem spitzen Gegenstand (Schraubenzieher o. ä.).
Das einzige, was später zu sehen ist, ist ein winziges Löchlein...
Schnittzeichnung