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Vorrausetzung für das richtige Fliegen aller Kunstflugfiguren ist das das
Modell richtig eingeflogen ist. Dies ist allerdings nicht alles, das von Ihnen
gewählte Modell muss natürlich auch Kunstflugtauglich sein. (siehe auch Thema
"Modell einfliegen")
Aber selbst wenn das Modell richtig eingeflogen ist benötigt man viel Zeit
und Übung bis man die Figuren richtig beherrscht.
Der
Geradeausflug
Hier sollte die Richtungsänderung mit dem
Seitenruder erfolgen, da eine Korrektur mit dem Querruder deutlich zu sehen ist
und zu einer schlingernden Flugbahn führt. Gerade bahnen sollten in Normal- als
auch in Rückenfluglage geübt werden, damit der Einsatz des Seitenruder ohne
nachzudenken erfolgt.
Die Rolle
Wenn man eine Rolle um (egal ob schnell oder
langsam) fliegt ist es das Ziel die Maschine um ihre Rollachse zu bewegen ohne
dabei die vorgesehene Flugrichtung zu ändern. Daher sollte man die Rolle wie
folgt fliegen.
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Einleiten der Rolle mit leichtem kurzem
kaum sichtbaren Höhnruderausschlag um ein durchsacken zu verhindern,
gleichzeitig wird das die
Querruder in die gewünschte Rollrichtung bewegen und während der
kompletten Rolle halten. |
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Wenn der Drehwinkel von 90° erreicht
ist das Modell mit dem etwas
Seitenruder abstützen, da es sonst durchsacken kann. |
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In der Rückenfluglage nun das Modell
mit drücken des Tiefenruders wieder abstützen um die vorgegebene Flugbahn
zu halten. |
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Bei einem Drehwinkel von 270° ist das
Modell wieder mit dem Seitenruder
abstützen. |
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Zum Ausleiten der Rolle kann es
erforderlich sein wieder kurz am Höhenruder zu ziehen, insbesondere dann
wenn man mehrere rollen hintereinander fliegt. |
Anmerkung: Je langsamer eine Rolle geflogen
wird de so genauer muss diese Ausgesteuert werden. Wenn wir eine
Vierpunktrolle fliegen verharrt das Modell dementsprechend alle 90°,und bei
einer Achtpunktrolle alle 45°durch Zurücknahme des Querruderausschlag. Hierbei
ist es wichtig das alle Pausen gleich lang sind.
Der Looping
Dies ist eine Flugfigur bei der das
Flugmodell einen senkrecht stehenden Vollkreis durchfliegt.
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Eingeleitet wird der Looping mit dem
ziehen am Höhenruder. Besonders wichtig ist beim Einflug das man genügend
Geschwindigkeit mitnimmt. Ist die Geschwindigkeit zu gering verliert das
Modell soviel Fahrt das es schwammig wird und der Looping spitz wird, oder
das Modell noch nicht einmal den Oberen Scheitelpunkt erreicht und zu einer
Seite wegkippt. |
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Ist die Maschine kurz vor dem oberen
Scheitelpunkt wird der Höhenruderausschlag
soweit minimiert das der Looping oben auch vollkommen rund ist und
somit kein Osterei wird. |
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Ist der obere Scheitelpunkt
durchflogen ist das Gas wegzunehmen und am Höhenruder wieder leicht
gezogen. |
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Wenn nun die Maschine wieder die
Normalfluglage erreicht hat, wird das Höhenruder auch wieder in
Neutralstellung gebracht und wider Gas gegeben. |
Bei dem Looping sollen Ein- und Ausflughöhe
die selben sein. Um zu überprüfen ob der Looping auch wirklich rund ist sollte
eine weitere Person dabei sein die diese Figur ebenfalls beurteilt, da subjektiv
runde Loopings alles andere als rund sind.
Der
Rückenflug
Der Rückenflug ist eine der wichtigsten
Flugfiguren überhaupt, da sich an diese alle anderen Arten von Kunstflugfiguren
anschließen können. Ebenso können Kunstflugfiguren natürlich auch in der
Rückenfluglage ende.
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zum üben dieser Figur ist es zweckmäßig
diese aus einer halben Rolle oder einem halben Looping einzuleiten. |
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Hat man nun die Rückenfluglage erst
einmal erreicht ist es wichtig das Modell durch leichtes drücken des
Höhenruders in der selben Flughöhe zu halten (oder um nach oben
wegzusteigen). Die Querrudersteuerung bleibt die selbe wie in der
Normalfluglage, das Seitenruder dagegen wirkt genau entgegengesetzt der
Normalfluglage |
Der Turn
Der Turn ist eine Wendefigur die man in
fast jeden Kunstflugprogramm findet. Hierbei sollten wie Ein und
Ausflug die selbe Höhe und Richtung haben.
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Aus dem wagerechten Geradeausflug wird das Modell in
einem viertel Looping nach oben gezogen. |
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Wenn nun in der senkrechten die Maschine fast zum
stillstand kommt wird das Seitenruder mit vollem Ausschlag in die
gewünschte Kipprichtung gebracht. Das Seitenruder sollte aber schon wieder
in Neutralstellung gebracht werden bevor die senkrechte Flugbahn nach unten
erreicht ist. Erfolgt die
Neutrallstellung des Seitenruders zu spät kann es sein das das Heck
schlingert und nachpendelt. |
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Ausgeleitet
wird der Turn wieder mit einem viertel Looping |
Man kann diese Flugfigur natürlich auch mit den
verschiedenen Arten von Rollen in der Auf- und Abwärtspassage fliegen.
Der Messerflug
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Diese Figur wird eingeleitet in dem man eine viertel
Rolle fliegt. |
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Hat sich das Modell um 90° gedreht werden die
Querruder in Neutralstellung gebracht. Richtungskorrekturen werden jetzt mit
dem Höhenruder und Höhenkorrekturen mit dem Seitenruder gesteuert. Sollte
das Flugzeug versuchen sich aus der Messerfluglage von selbst herauszudrehen
muss dies dementsprechend mit dem Querruder ausgesteuert werden. |
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Zum ausleiten der Figur wird wieder eine viertel
Rolle in die von Ihnen gewünschte Rollrichtung geflogen. |
Das Trudeln
Hierbei handelt es sich um eine Flugfigur in der das Flugzeug eine senkrechte
Drehbewegung mit der Nase voran nach unten um eine virtuelle Achse vollzieht.
Beim Trudeln liegt an einer Tragfläche immer noch die Strömung an, wodurch eine
schraubenförmige Bewegung entsteht.
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Eingeleitet wird das Trudeln
durch das Aushungern indem man das Gas wegnimmt und leicht am Höhenruder zieht
bis der Ströhmungsabriss erreicht ist |
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Jetzt wird das Modell
mittels vollem Seitenruderausschlag in eine Drehung um dei Hochachse versetzt. |
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Ausgeleitet wird das Trudeln
durch gegensinnigen Seitenruderausschlag, welches zum Stoppen der Rotation
führt. Gleichzeitig wird das Höhenruder in Neutrallstellung gebracht oder
leicht gedrückt wodurch der überzogene Flugzustand beendet wird. |
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Befindet sich das Modell im
senkrechte Sturzflug wird dabei wieder Fahrt aufgenommen und das Modell durch
leichte ziehen am Höhenruder in die Normallfluglage gebracht. |
Bei einige Modellen reicht es
auch aus alle Ruder in Neutrallstellung zu bringen und das Modell fängt sich
nach ca.2-3 weiteren Umdrehungen selbst ab.
Die Kubanische
Acht mit halber Rolle
Während dieser Flugfigur beschreibt das Flugmodell eine
Senkrecht liegende acht. Bei der Durchführung gibt es unterschiedliche Varianten.
Hier die Beschreibung der Klassischen Variante.
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Aus dem Geradeausflug wird das Modell in einen 3/4
Looping gezogen an denn sich ein Abschwung in Rückenlage im
45°Winkel anschließt.
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Genau auf der Hälfte des Abschwung wird eine Halbe
Rolle geflogen und somit das Modell wieder in die Normalfluglage gebracht. |
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kurz bevor wir wieder auf der Einflughöhe der Figur
sind zieht man das Modell wieder in einen 3/4 Looping an den sich wieder ein
Abschwung in 45°Winkel anschließt |
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jetzt wird wieder genau auf der Hälfte des
Abschwung eine Halbe Rolle geflogen und somit das Modell wieder in die
Normalfluglage gebracht. |
Wichtig bei dieser Figur ist es das alle Radien des
Loopings gleich sind, sich die halben Rollen an gleicher Stelle schneiden und
die Drehungen der Rolle genau 180° betragen. Ebenso kann man diese Kunstflugfigur auch ohne Rollen
Fliegen oder aber auch andere Figuren auf den Geraden einbauen.
Die positiv gerissene Rolle
Bei der positiv gerissenen Rolle handelt es sich um eine
Figur die vorzugsweise aus der Normalfluglage heraus eingeleitet wird
 | Sie wird eingeleitet in dem man das Quer- und Seitenruder in die
gewünschte Drehrichtung ausschlägt und gleichzeitig am Höhenruder zieht. |
 | Die Drehbewegung des Flugmodell wird durch entgegengesetzte
Ruderausschläge wieder gestoppt. |
Die negativ gerissene bzw.
gestoßene Rolle
Dies ist eine Figur die wiederum vorzugsweise aus der Rückenlage geflogen
wird.
 | Ausführung siehe positiv gerissene Rolle, allerdings mit dem Unterschied
das Hierbei das Höhenruder nicht gezogen sondern gedrückt wird. |
Man sollte beim Anflug der positiv als auch negativ gerissenen Rolle
auf keinen Fall mit Vollgas fliegen da sie schon in der Figur die maximale
Leistung ihres Motors brauchen. Wenn Sie mit zu hoher Geschwindigkeit in diese
Figur gehen kann es passieren das Ihr schönes Modell sich in der Luft zerlegt,
da auf alle Baugruppen eine sehr hohe Last wirkt.
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